Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Häutung

2. September. Sonntag. Momentan fühle ich mich in Gesellschaft bestimmter Menschen äußerst unwohl und verletzlich, meine Seele liegt offen wie rohes Fleisch. Es sind Situationen, wo ich etwas darstellen soll, was ich nicht mehr bin – oder vielleicht auch nie war. Wer oder was ich bin oder darstellen will, weiß ich aber momentan noch nicht, und so fühle ich mich wie bei einer schmerzhaften Häutung.

Woran ich mich erinnern will:
Das ungestüme Selbstbewusstsein der fünfjährigen Tochter des Cousins. Ich hoffe sehr, dass ihr das nicht allzu bald ausgetrieben wird, einfach nur, weil sei ein Mädchen ist.

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