Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Besorgte Bürger

10. September. Montag. Nach Nazis in Chemnitz nun Nazis in Köthen. Viel mehr sorgen mich die „besorgten Bürger“. Wer hätte wohl einen „Trauer“marsch organisiert für einen 22-jährigen Afghanen, der an einen Herzanfall stirbt, nachdem er sich ungefragt in die Auseinandersetzung dreier Deutscher mit ihrer „Freundin“ eingemischt und eins auf die Fresse bekommen hätte? Es ist momentan wieder so eine Max Liebermann-Situation: „Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“

Woran ich mich erinnern will:
Ich tue jemandem nichts Gutes, indem ich ihn verwöhne und schone. Man muss denjenigen, für die man Verantwortung hat, auch mal etwas zumuten oder abverlangen – wenn es zu ihrem Wohl ist. Das bedeutet, dass auch ich mir etwas abverlangen muss, denn das Verwöhnen ist der einfachere Weg. Einfacher für beide, aber langfristig schädlich oder sogar tragisch.

Tagesbild:
Es steht viel Gartenarbeit an, vor allem Umgraben. Aber zuerst muss das Laub gerecht werden – im Sonnenschein…
Wort: Fleißarbeit

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