Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Zeitläufte

11. September. Dienstag. Das war damals auch ein Dienstag… 17 Jahre, Du meine Güte. Einerseits kommt es mir vor wie sieben, andererseits wie 27. Zeit ist schon ein seltsames Ding. Im Kleinen zieht sie sich häufig wie Kaugummi, dann wieder rast sie vorbei wie die Tour de France. Im Großen ist sie ebenfalls völlig unberechenbar. Interessant aber, wie selbst ein einzelnes Ereignis gleichzeitig unglaublich fern und beängstigend nah erscheinen kann.

Wer sich über ein „Schattenkabinett“ im Weißen Haus mokiert und gleichzeitig alles versucht, die Kanzlerin der eigenen Partei zu demontieren, sollte sich schämen. Ich bin wahrlich kein Fan einer CDU-Kanzlerschaft, aber die Regierung Merkel auf die Flüchtlingspolitik zu reduzieren und dies zum zentralen Problem unserer Zeit zu machen, ist mehr als grob fahrlässig, es ist politische Brandstiftung vom Feinsten Gröbsten und wird uns allen noch gehörig um die Ohren fliegen.

Woran ich mich erinnern will:
Alles „lebens“wichtige bis zum Mittag erledigt haben.

Tagesbild:
Ein Frachtschiff, das im Hafen angelegt hat. Der Laderaum ist bis auf etwas Bilgenwasser leer. Die Mannschaft ist von Bord. Der Hafen ist menschenleer und liegt im Nebel. Vor der nächsten Fahrt muss nun erstmal Ordnung in der Kajüte geschaffen werden, vor allem in den Unterlagen…
Wort: langweilig aber notwendig

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