Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Langsames Voranschreiten

15. Oktober. Montag. Reisetagebuch, Tag 10. Es wird Zeit, mal wieder ein paar Arbeitstage einzulegen. Zwar konterkariert das mein Vorhaben, mich hier viel zu bewegen, aber das habe ich in der letzten, weitgehend verlumpten Woche auch nicht getan. ‚Wenn Du sowieso nicht rausgehst, kannst Du wenigstens was Sinnvolles machen‘ ist also das Motto diese Woche, und wer weiß, wenn es jetzt „kühler“ wird, also nur noch 20 oder gar – gasp! – 18 Grad hat, rapple ich mich vielleicht doch mal zu einem späten Arbeitsbeginn oder einem frühen Feierabend auf und mache einen Spaziergang.
Wahrscheinlich eine nicht unerhebliche Verlängerung meines Aufenthalts hier klar gemacht. Mal sehen.
Nachmittags eine Stunde mit M. telefoniert und versucht, ihren verqueren Gedankengang zuverstehen, der zu der Sorge geführt hat, ich könnte die Geisel im Kölner Hauptbahnhof gewesen sein. Muss ich mir da Sorgen machen? Ich weiß es nicht.
Abends nochmal zweieinhalb Stunden mit H. telefoniert. Kein Wunder, dass ich hier zu nichts komme.
Immerhin nachmittags ein paar weitere Blumenzwiebeln gesetzt und ein paar nicht frostfeste Sommer-Zwiebelblumen ausgegraben und in den Keller verfrachtet. Mühsamst Samen von den Verbenen im Kübel abgefriemelt. Wenn es mit dem Überwintern nicht klappt, versuche ich sie auszusäen.

Woran ich mich erinnern will:
Vielleicht ist Deine Vorstellung von ‚Nutze den Tag‘ falsch, wenn das Nutzen in Stress ausartet…?

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