Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Besuch wegbringen

5. November. Montag. Reisetagebuch, Tag 31. Mit den Schwagers kreuz und quer durch den Westlichen Hintertaunus gefahren, um sie letztendlich bei alten Freunden abzuwerfen, wo sie übernachten werden, bevor sie nach Hause fahren. Auf dem Rückweg wenigstens noch einen alten jüdischen Friedhof gefunden und besichtigt, dann im zunehmend Dunkeln heimwärts gebrummt.
Auf dem Heimweg noch tanken (mit Automat) und einkaufen. Dabei erfahren, dass der Supermarkt Ende des Montas umziehen wird in ein mehrere Kilometer entferntes Gewerbegebiet, wo man mit dem Bus gar nicht oder nur umständlich hinkommt. Damit ist für mich Autolose eine weitere Einkaufsmöglichkeit in erreichbarer Nähe verloren. Es bleibt jetzt nur noch ein Discounter, ansonsten muss ich zum Einkaufen mit dem Bus in die Stadt fahren. Wie werden die älteren Leute klar kommen, die bisher an der Bushaltestelle vor der Tür aus- und einsteigen konnten?
Psychisches Abdampfen auf der Terrasse bis die Wolken aufreißen und den Blick auf die Sterne freigeben und es empfindlich kühl wird. Ich habe die Tage besser überstanden als erwartet und gönne mir noch ein paar Stunden der Ruhe und Entspannung, bevor ich mich wieder den Zumutungen des Arbeitslebens stelle.

Woran ich mich erinnern will:
Den Sonnenuntergang, denwir von einem Hügel bei Burgschwalbach aus betrachten.

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.