Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Familienärger

18. November. Sonntag. Um fünf Uhr wach, dann aber noch bis sechs Uhr mental herumgetrieben, sonst bin ich mittags wieder hundemüde. Es ist unwahrscheinlich ruhig draußen, geradezu unheimlich. Ist den Leuten wohl zu kalt.
Übliche Reiserückkehr-Morgenroutine: Internet leer lesen, nebenbei Daten vom Laptop zum Hauptcomputer synchronisieren, Telefon am Router anmelden, Rufumleitung rausnehmen, Tagesplanung, Weekly str8ts Extreme, zwischendurch Kaffeevollautomat in Betrieb nehmen (Filterwechsel ist nötig), nebenbei von H. vor drei Wochen gespültes Geschirr wegräumen. Dann bin ich einsatzfähig, was ich heute aber weitestgehend nur nutze, um Festplatten aufzuräumen.
Hier ist es eine knappe Stunde früher hell, daran muss ich mich erst wieder gewöhnen. Im Umkehrschluss ist es dann auch schon gegen vier drei Uhr dunkel.

Und wieder mal von der Familienkommunikation ausgeschlossen. Wer könnte auch ahnen, dass ich eventuell zur Beerdigung der Tante hätte fahren wollen? Oder wenigstens Blumen schicken? Wie soll man in solch einer Famile Selbstvertrauen entwickeln, wenn man immer nur signalisiert bekommt: Du bist uns pupsegal? Und ich kann micht jetzt wieder damit herumschlagen, die Wut so zu kanalisieren, dass ich selbst keinen Schaden nehme. Pack, blödes.

Woran ich mich erinnern will:
Auf bestimmte Leute darf ich mich nicht verlassen. Ich muss nach wie vor selbst für mich sorgen.

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