Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Stolpersteine

26. November. Montag. Ein seltsamer Tag. Morgens etliche Mails geschrieben, um Kunden auf den aktuellen Stand zu bringen und weiteres Vorgehen zu planen.
Dann zu zwei Stolpersteinverlegungen, dabei in anderthalb Stunden so viele intensive Gespräche mit Wildfremden geführt wie sonst in einem Monat nicht. Nachmittags entsprechend nachdenlich und emotional verkatert.
Ein längeres Telefonat mit einem Kooperationspartner über verschiedene technische Aspekte eines gemeinsamen Projekts.
Ein Berg neuer Kleinstaufträge, die jetzt alle in den nächsten zwei Wochen abzuarbeiten sind (das hat mir gerade noch gefehlt – muss aber noch in diesem Jahr sein, und das heißt für mch eben: vor Weihnachten).
Ein Anruf von H., dass mein Fahrrad, das in seinem Hof an seinem Fahrrad angeschlossen war, geklaut wurde. Seins steht noch da. Dabei war meins die Schrottmühle. WTF?
Dann noch ein wenig am mittleren und am großen Projekt gearbeitet, aber der Vormittag geht mir noch nach, so richtig konzentrieren kann ich mich nicht.

Woran ich mich erinnern will:
Wenn sich gleichzeitig Komplexität und Einfachheit finden, negiert nicht zwangsläufig eins das andere. Beide können nebeneinander und gleichzeitig das Wesen einer Sache bestimmen.

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