Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Nikolausfrei

6. Dezember. Donnerstag. Nikolaus. H. und ich tauschen beim Frühstück Nikolauserinnerungen aus. Er hat kaum welche und schließt daraus, dass Nikolaus bei ihnen zu Hause keine große Sache gewesen ist, anders als Weihnachten oder Ostern. Ich erinnere mich vor allem an aufgeregtes Aufwachen quasi mitten in der Nacht, Fieber vor Aufregung und das eine Jahr, wo mir am Nikolausmorgen unsere erste Katze präsentiert wurde, ein gestörtes kleines Ding.
Wir schenken uns nichts, von M. gab es kleine Leckereien: edles Käsegebäck und eine Tube französische Maronencreme.
Da arbeitsmäßig heute mal nichts brannte, habe ich mir ab Mittag spontan frei genommen und mich zuerst mit einer Tüte Chips und einem Buch in den Sessel und danach ins Bett zurückgezogen. Nicht geschlafen, aber die Auszeit unheimlich genossen.
Am frühen Abend zog es mich dann doch nochmal an den Computer – irgendwas Sinnvolles sollte heute schon noch rumkommen. Große Unlust, was programmieren angeht, am Ende bin ich dann mal wieder in einem Online-Kirchenbucharchiv gelandet und habe viereinhalb Stunden einer namensgleichen Familie nachgespürt. Wäre ja schick, wenn sich irgendwann im 17. Jahrhundert Anknüpfungspunkte zu unserem Zweig finden würden.

Woran ich mich erinnern will:
Advent geht auch ohne Fresserei – lieber mal besondere Kleinigkeiten genießen als ständig (Süß-)Zeug reinstopfen.

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