Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Blindflug

8. Januar. Dienstag. Viel seelisches und organisatorisches Hin und Her. Am Abend ist man müde und fragt sich, was man überhaupt getan hat: Kundemails beantworten, kleine Text- bzw. Layout-Änderungen an zwei Projekten vornehmen, andere Kundenmails geflissentlich (erstmal) ignorieren, längeres Telefonat mit einer Kooperationspartnerin, Besprechungen mit H. nach seine Telefonaten mit den Freunden, Rührei machen und essen (Mittagessen für mich, Frühstück für ihn), Geschirr spülen, etwas Buchhaltung, ein Paket in Empfang nehmen (Klamotten aus dem Sale, die ich mir selbst nachträglich zu Weihnachten geschenkt habe), gewaschene Wäsche wegsortieren, mit der Freundin einkaufen fahren, kurz mit dem Freund sprechen, nochmal alles mit H. durchkauen, Brote essen, blind auf den Fernseher starren und gleich ins Bett fallen und vermutlich lange wachliegen.

Woran ich mich erinnern will:
Nicht in Aktionismus verfallen. Mich zurücknehmen, durchatmen, abwarten. Dabei offen sein für subtile SIgnale: ‚Was wird wirklich gebraucht‘ statt ‚was denke/wünsche ich, was gebraucht wird‘.

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