Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Aufmerksamkeit lenken

19. Mai. Sonntag. Ein Ausflug für heute wurde gestern geplant und wieder verworfen – wir beide möchten stattdessen lieber Dinge tun, um uns zustzlichen Stress in der kommenden Woche zu ersparen. Im Sinne des Energiemanagements ist das sinnvoll. Stattdessen wird ein kleiner Ausflug irgendwann in die Woche gestopft – die Freiheit der Selbstständigen und wenigstens ein Mini-Ausgleich für viele Arbeitsstunden, unbezahlte Dienste und Hilfen und ausgefallene Wochenenden.

So also komme ich dazu, in einem Projekt gründlich aufzuräumen, bevor das auszuufern droht, und ich mache eine Liste mit Themen, die auf meine Website könnten. meine Güte, kann und weiß und mache ich viel! Die Kunst besteht jetzt darin, das so zu formulieren, dass ich die Aufmerksamkeit vorrangig auf die Dinge lenke, die ich gerne und daher auch gerne öfter täte und die anderen als notwendiges Übel etwas in den Hintergrund treten zu lassen. Mal sehen.

Das Thermometer an der Apotheke zeigt 27 Grad, und so beschließen wir, nicht mal einen Spaziergang zu machen, denn für solche Temperaturen sind wir noch nicht bereit.

H. telefoniert nachmittags mit dem Freund und ist wieder bass erstaunt, wie dort einfachste Kommunikation nicht funktioniert: „Die sagt mir ja nichts!“ – „Hast Du sie mal gefragt?“ – „Nö. Die muss mir das doch sagen!“
Puh.

Woran ich mich erinnern will:
Sonntagsmäandern.

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