Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Heißester Junitag

30. Juni. Sonntag. Es sind Kriebelmücken-Bisse, die aber dank rechtzeitiger Behandlung mit heißem Wasser und Desinfektionsmittel nur mäßig dick und heiß geworden sind. Jucken tun sie natürlich trotzdem.

Heute nach unruhiger Nacht und Umzug auf mein Sofa bereits um halb sieben wach. Kaffee auf der Terrasse, wo es herrlich kühl ist. Das Amselweibchen ist auch schon unterwegs und sammelt Insekten, die gerade wach werden und sich in der Sonne aufwärmen.

Nach etwas Internetlesen auf die schattige Vorderseite des Hauses und das Rosenbeet gejätet. Kurzer Plausch mit der knapp 5-jährigen Tochter der Nachbarn („Weißt Du, was ich heute zum Frühstückgegessen habe?“ – „Nein, was denn?“ – „Mein Papa hatte gestern Geburtstag! Und da hat er heute morgen gesagt, ‚Heute geht keiner zum Bäcker!‘. Und dann haben wir Kuchen zum Frühstück gegessen!“ –– Spannungsbogen kann sie) und der Lieblings-Nachbarin. Um Viertel zwölf wird es zu warm, denn die Sonne kommt rum, also breche ich ab.

H. geht es nicht gut, er hat die letzten drei Tage draußen in der Hitze nicht so gut weggesteckt und der Körper reagiert mit Stressysmptomen wie Nackenschmerzen, Durchfall und Benommenheit. Er verordnet sich selbst Bettruhe und steht erst abends um halb sechs wieder auf und isst ein Knäckebrot. Danach geht es ihm bedeutend besser.

Währenddessen habe ich gefrühstückt, aufgeräumt, Wäsche gewaschen, ein Nickerchen auf dem Sofa gehalten und im Heizungskeller aufgeräumt, denn morgen kommt der Schornsteinfeger.
Abends folgt dann noch eine Grundreinigung meines Zimmers, inklusive Baden und Abstauben meiner diversen Fundstücke (Steine, Muscheln, Scherben, Vogeleier, Früchte, Hölzchen usw.).

Es ist auch abends noch so warm, dass wir lieber drinnen essen. Erst nach 21:00 Uhr wird es erträglicher. Wie die Nachbarsfamilien samt Kindern komplette Tage im Garten bzw. auf einer Radtour verbringen können, ist mir absolut schleierhaft. Selbst als Kind hätte ich diese Hitze nicht gut ausgehalten…

Woran ich mich erinnern will:
Nach etwa drei Wochen tritt ein langsamer Erholungseffekt ein.

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