Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Panikattacken

23. Juli. Dienstag. Ich rutsche in eine depressive Stimmung hinein, weil ich schon wieder anfange, Zeug wegzuschieben, und dann stapelt es sich und drückt, und drückt… Heute aus heiterem Himmel regelrechte Panikattacken bekommen mit Nicht-atmen-können, Heulkrämpfen und allgemeiner Verzweiflung.
DAS! MUSS! WEG!

Natürlich trotzdem (oder deswegen) kaum etwas gearbeitet. ich glaube, der ganze Vermeidungsstress erschöpft mich mehr als es die eigentliche Arbeit täte. Trotzdem falle ich zuverlässig immer wieder in dasselbe Muster. Was stimmt da in meinem Kopf nicht?

Mittags gemütlicher Einkauf und später ohne großen Appetit, einfach aus Gewohnheit, eine Tüte Chips weggefressen. Immerhin half es und beruhigte mich etwas.

Die Lage bei Freund und Freundin eskaliert gerade etwas, und während der Freund zunehmend Hilfe und Rat sucht, klinkt sich die Freundin angesichts anhaltender „Kritik“ und „Einmischung“ mehr und mehr aus. Mir tut das leid, und ich würde auch gerne helfen, aber ich finde keinen Zugang – sie ist nicht offen für andere Ideen und ist unfähig zu auch nur minimaler Selbstkritik. Als Jubelaugust nütze ich ihr aber auch nicht.

Woran ich mich erinnern will:
Das Morgenlich an meinem Fenster

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