Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Locker nehmen

23. August. Freitag. Ist die Woche also auch um. Jetzt droht mal wieder ein wenig Stress, vielleicht geht es mir dann besser. Zwar „nur“ im Haushalt (alles vorbereiten für einen Besuch am Mittwoch), aber besser als nichts.

Freitag schaffe ich immer total viel – vielleicht weil ich so rangehe: Heute nehme ich es ganz locker, bisschen aufräumen vor dem Wochenende, und ab frühem Nachmittag muss ich auch nicht mehr erreichbar sein und kann runterfahren. Und dann:

Eine Website nach Kundinnenwunsch etwas umgebaut, weiter am Angstprojekt gearbeitet, ein Mini-Projekt ausgeführt und auch gleich die Rechnung geschrieben, die Rechnung für das andere kleine Projekt geschrieben, mich bei einem Designer total unironisch für die „gute Zusammenarbeit“ bedankt, der seit einer Woche nicht auf meine Bitte um Freigabe seines Projekts reagiert (und den ich dann irgendwann einfach ausgebootet und die Seite online gestellt habe, weil ja kein Widerspruch kam), Zugangsdaten für ein neues Projekt getestet und nach Fehlermeldung („wrong username or password“) zurückgeschickt (können die das nicht wenigstens mal testen, bevor sie mir ein Passwort schicken, was sie nach stundenlangem Suchen auf einen alten Kassenzettel gekritzelt gefunden haben und nur annehmen, dass es das richtige sein könnte, weil sie kein anderes haben?), spätes Frühstück mit H., Tiefkühler ausgeräumt und in mehreren Schüben von einem zentimeterdicken Eispanzer im Inneren befreit, das zweite Drittel der großen jährlichen Datenauswertung abgeschlossen (für das letzte Drittel warte ich jetzt noch auf Material), ein bisschen Buchhaltung und wichtige Überweisungen erledigt, Eckdaten für Projekte aus der letzten Zeit in die Projektdokumentation engetragen, Zahlungseingänge geprüft, Internet gelesen, Bilder durchgesehen, Schreibtisch aufgeräumt, Geschirr gespült, Essen gemacht.

Und nun breche ich gerade ein ganz kleines bisschen zusammen.

Woran ich mich erinnern will:
Ich brauche eine gewisse Menge Milch amTag, um zu funktionieren. Milch macht mich glücklich.

Heute vor 15 Jahren trat C. in mein Leben.

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