Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Stadtteilerkundung

23. September. Montag. Ich mache mit M. einen Ausflug in einen anderen Stadtteil, der sie in einem Maße begeistert, den ich nicht nachvollziehen kann. Vielleicht ist sie einfach froh, entspannt etwas Neues zu entdecken nach all dem Hickhack letzte Woche. Ich hingegen genieße die Ruhe, den Fluss und später ein dickes Stück Kuchen in der Sonne unter Palmen (im Kübel).

Nachmittags noch ein Stündchen Arbeit, dann bin ich aber auch sehr müde.

Der Zwiebelkuchen hat angefangen zu arbeiten und ist kein Genuss mehr; der Federweißer (Federweiße?) hat ebenfalls gearbeitet und ist besser geworden.

Abends brummt ein Rieseninsekt ins Wohnzimmer und versteckt sich sofort hinter einem Bild. Es dauert etwas, es zu fangen, um es hinauszuwerfen; wir sind unsicher, ob es eine Hornisse oder eine Wespenkönigin ist, aber aufgrund der Färbung und Größe vermutlich letzteres.
Natürlich fällt beim Wiederaufhängen des Bildes der Haken aus der Wand. Hier bricht langsam alles zusammen.

Woran ich mich erinnern will:
Die werktägliche Stille in einem Wohngebiet ohne Geschäfte.

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