Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Frühlingswetter

15. Januar. Mittwoch. Wieder oft aufgewacht, und jedesmal hätte ich aufstehen können, wenn ich gemusst hätte, war aber froh, dass ich noch nicht musste. Aufgestanden dann um halb sieben, das ist doch eine annehmbare Zeit.

Der Mond steht morgens lange und hoch am Himmel, ein gutes Drittel „fehlt“ ihm schon. Wunderschöner Sonnenaufgang.

Ich bin jetzt so entspannt wie ich es in meiner ersten Arbeitswoche gern gewesen wäre. Was war das für eine innere Anspannung letzte Woche? Ich verstehe es nicht.

Heute nun viel entspannter, obwohl wir uns wieder mit Internet-Verbindungsproblemen herumschlagen mussten: Manche Seiten kaden ganz normal, andere elendig langsam oder gleich gar nicht. WTF?!

Mittags machen wir bei schönstem Frühlingswetter und milden 13 Grad einen Spaziergang durchs Dorf, bleiben hier und da stehen, um zu plaudern, am längsten stehen wir an der Kirche mit der Küsterin und lassen uns von der Renovierung der Gemeinderäume erzählen – „alles in Eigenleistung!“.

Den Nachmittag verbringe ich mit der Freischaltung einer Seite (inklusive diverser technischer Umstellungen, die man bisher nicht machen konnte, weil sonst die alte Website unbenutzbar geworden wäre).
Das beschäftigt mich wirklich den ganzen Nachmittag – „natürlich“ unbezahlt, aber wenigstens geht damit eines dieser Endlos-Nerv-Projekte zu Ende, und allein das ist es mir wert.

Abends bei einer Flasche sehr guten Rieslings noch lange mit H. gesessen.

Woran ich mich erinnern will:
Wie die Küsterin aus einem der oberen Fenster des Gemeindehauses herausschießt: „Kann ich Ihnen helfen?!“, was soviel heißt wie „Was zum Teufel machen Sie hier?!“ und dann, als sie mich erkennt, sofort umschaltet auf freundlich und ins Plaudern kommt.

What I did today that could matter a year from now:
Beim Duschen das Wasser abstellen, während ich mich einseife. #wenndasallemachenwürden
Den Durchlauferhitzer ein Grad niedriger einstellen.
Einer Kundin eine neue Website „verpasst“. Möge sie ihr Erfolg bringen.

Was wichtig war:
Quality Time.
Offen sein.
Ja sagen.
Sprechen.
Interesse zeigen.
Anerkennung zollen.
Meinen Job machen.

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