Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Ansagen machen

10. Februar 2020. Montag. Heute nochmal das „freie Aufwachen“ praktiziert, also ohne auf die Uhr zu sehen: 06:20 Uhr. Much better.
Es regnet, klart dann aber auf. Diesen morgendlichen Regen finde ich ja sehr gemütlich; überhaupt finde ich Regen sehr gemütlich, egal ob ich drinnen bin oder draußen. Im Grunde sehne ich mich nach einem Spaziergang im strömenden Regen, gerne mit Schnee oder Graupel, da hätte ich momentan wirklich Spaß dran (ich habe eine gute Jacke). Das Draußen spüren, Wind und Wetter, das fehlt mir gerade ein bisschen.

Als ich dann später mit H. aufbreche und den Weg zum weiter entfernten Supermarkt einschlage, nieselt es noch etwas, immerhin.

Sonst den Vormittag mit Kleinkram verbracht: den Anruf für M. erledigt (5 Minuten), dann M. Bescheid gesagt (15 Minuten). Einer Kundin etwas zur Klärung vorgelegt und eine Empfehlung ausgesprochen, einer anderen Kundin das leidige Thema Cookies erklärt, für die Lieblingskundn eine Kleinigkeit auf einer Website repariert und eine Mail für eine ihrer Kundinnen formuliert, in der die Grenzen des Machbaren und die Verantwortung der Endkundin deutlich aufgezeigt werden, weil die Lieblingskundin leider das Frauensyndrom „Immer-nett-sein“ hat und keine klare Kante zeigen kann.

Während der Mittagsimbiss (Reste vom Vorabend) warm wird, noch eine kleien historische Recherche zur Entspannung durchgeführt, dann essen, ein paar Gedanken zum Thema „mehr Bewegung“ formulieren und etwas Mittagspausendösen.

Dann ein Versuch mit „Yoga with Adriene„, was interessant ist und wo ich die Faszination verstehe, was mir aber alles viel zu schnell geht. Um diese 40-Minuten-Lektion ohne Vorkenntnisse nachzumachen, müsste ich unglaublich oft anhalten und Sequenzen langsam wiederholen, um alles richtig zu machen – das wäre dann eher ein 3-Stunden-Programm.
Für so etwas sind natürlich Live-Lehrer viel besser, die etwas erstmal vormachen, damit man sich das in Ruhe anschauen kann, und einen dann beim Selbermachen sofort korrigieren.
Ich überlege schon, wie ich diese 40-Minuten-Lektion (aus dem Programm „HOME – A 30 Day Yoga Journey„) zerhacken und über mehrere Tage verteilen kann, da kommt mir der revolutionäre Gdeanke doch mal in ihrem Kanal nach „Beginners“ zu suchen, und Bingo, es gibt eine ganze Sammlung von Videos für Anfänger von ihr, darin kommen dieselben Figuren vor, und die probiere ich jetzt erstmal aus, denn: das Konzept gefällt mir und trotz anfänglicher Frustration fühle ich mich den restlichen Nachmittag gut, mit besserer Körperspannung und „durchbewegt“.

Abends Gottes Werk und Teufels Beitrag auf ARTE. Ein wunderbarer Film, auch wenn mir die egoistische Übergriffigkeit des Dr. Larch ein wenig zu unkritisch dargestellt wurde: Warum darf Homer Wells nicht das Leben führen, das er für richtig hält?

Woran ich mich erinnern will:
Was dieser Yoga-Versuch alles emotional freisetzt – holla.

What I did today that could matter a year from now:
Den Versuch starten, mehr Bewegung in mein Leben zu bringen.
Grenzen setzen.
Vorlagen schaffen.

Was wichtig war:
Bewegung.
Rausgehen.
Ruhig bleiben.
Grenzen setzen.
Helfen.
Etwas Neues ausprobieren.

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.