Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Realität und Wirklichkeit

14. Februar. Freitag. Wie gut, dass H. und ich uns in Bezug auf Valentinstag einig sind: Quatsch.
Es ist also einfach nur Freitag, und das ist gut, denn diese Woche war doch etwas zäh. Vielleicht kann ich ja am Wochenende ein wenig Arbeit nachholen, jetzt beginnt es sich doch gerade zu stapeln.

Aufgewacht um 5:40 Uhr, auch das war okay, schließlich habe ich gestern den halben Tag im Bett verbracht, wenn auch kaum schlafend. Nu reicht es aber wieder auch mit dem Liegen.
Der Kopf fühlt sich zunächst gut an, nur noch etwas wattig, licht- und geräuschempfindlich.

Django Asül sagte einen großartigen Satz gestern bei Ringlstetter: „Die Realität da draußen hat schon lang nix mehr mit der Wirklichkeit zu tun“, und ich denke mir, wow, besser kann man dieses ganze Gezeter gar nicht auf den Punkt bringen.

Die Lieblingskundin hat nach Rechnungen verlangt, und diesem Wunsch gebe ich doch gerne nach. Es ist schon wieder ganz schön viel Kleinkram zusammengekommen in den letzten fünf Wochen, ich bin selbst überrascht.

Heute kann ich mich ansonsten wieder schlecht aufraffen: Ein Update überprüfen (läuft), eine Uralt-Seite für die Darstellung auf Smartphones anpassen, dann mittags mit H. los (er hat einen Kundentermin) und einkaufen, danach ein wenig historische Recherche und schließlich zur beruhigung des schlechten Gewissens Wäsche waschen und das Wohnzimmer saugen.

Mittlerweile tut der Kopf wieder ganz schön weh, es ist aber wohl „nur“ ein Spannungskopfschmerz, der lässt sich durch Ruhe wenigstens halbwegs in Schach halten. Ich verschwinde also um halb fünf ins Bett, kurz darauf kommt H. von seinem Termin nach Hause, ich lese noch etwas und schlafe dann ein, das tut gut.

Nach dem Abendbrot sitzen wir noch eine Weile und reden, H. erzählt siet langem mal wieder, was ihn so beschäftigt im Moment, und das Gespräch motiviert ihn irgendwann, noch zu sich rüber zu gehen und in seiner doch sher vernachlässigten Wohnung ein wenig zu wirbeln.

Ich bin auch noch aufgedreht und nutze die Zeit, die letzte Weihnachtsdeko abzuräumen, letzte Reste Geschenkpapier zu entsorgen und das Wohnzimmer aufzuräumen.
Gut.

Woran ich mich erinnern will:
Mit verspanntem Nacken und Kopfschmerzen nicht noch im kalten Wind sitzen.

What I did today that could matter a year from now:
Einen Vorschlag zur künftigen Abrechnung gemacht.

Was wichtig war:
Ausruhen.
Handarbeit.
Reden.
Zuhören.

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