Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Langsam wieder in die Pötte kommen

15. Februar. Samstag. Erst gut geschlafen, in den letzten ein, zwei Stunden dann zunehmend unruhig. Aufgestanden um 7:00, das waren höchstens sechs Stunden Schlaf.

Wir haben beschlossen, Ende Februar wieder aufs Dorf zu fahren, das gibt jetzt einen zeitlichen Rahmen, in dem ich schon ein paar Dinge erledigt haben möchte. Außerdem muss dringend Geld her. Ich werde also wohl meine Unmotiviertheit irgendwie überwinden müssen.

H. ging gestern Abend noch zu sich rüber, so hatte ich den ganzen Tag hier für mich allein. Ganz angenehm mal wieder: essen, wann ich will, rausgehen, wann es mir passt, ungestört (und unkommentiert) Yoga machen, wann und wie ich will, den Fernseher zur Hausarbeit laufen lassen – es sind die Kleinigkeiten.
Nicht, dass er mich permanent kontrolliert, kommentiert oder einschränkt – ich tue es selber, wenn jemand bei mir ist: teils aus Rücksichtnahme (zusammen essen, Geräuschpegel), teils aus eine Gefühl  der Privatsphäre (ich will das jetzt nicht teilen, das geht nur mich was an).

Viel Hausarbeit heute: Wäsche wegräumen, Geschirr spülen, saugen, Staubsaugerbeutel wechseln, aufräumen, Handtücher wechseln, Plastikmüll kleinschneiden (damit mehr in den Gelben Sack passt).
Ich bin nicht ganz so produktiv wie in der Vorweihnachtszeit, und ich mache auch alles höchst unmotiviert und notdürftig, aber ich mache es, und das ist besser als nichts.

Dann: Yoga, heute eine Entspannungs-Session mit anfänglichem „Auswringen“ und anschließender Tiefenentspannung im Liegen. Sehr wohltuend, der Rest-Kopfschmerz ist hinterher endgültig weg.

Dann: essen, spielen, duschen, lesen, spielen, essen, lesen, schlafen.

Dann: Einen Eimer Linen kochen, ein Teil wird mit Kasseler und Kartoffeln unser Abendessen, der Großteil mein Mittagsimbiss in der kommenden Woche.

H. kommt erst um halb neun, wir essen zusammen.
Im TV „Ich, Daniel Blake“ von Ken Loach. Zieht mich wieder runter. Aber, hey, Ken Loach, ich hätte es ja wissen können.

Woran ich mich erinnern will:
Ab und zu ein Tag für mich ist gut. Ein Samstag für mich ist noch besser.

What I did today that could matter a year from now:
Ein paar Gedanken zur neuen Homepage.
Yoga.
Gedanken über gutes Essen.

Was wichtig war:
Allein sein.
Aktiv sein.
Hand- und Hausarbeit.
Freiraum.
Self-Care.

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