Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

MARCH through the month

2. März 2020. Montag. Wieder mehrfach aufgewacht; um 03:40 Uhr musste ich aufs Klo, dann war ich um halb fünf wach und um halb sechs, und jedesmal heizt der Körper kurz hoch, so dass ich die Decke von mir werfen muss und mir der Schweiß auf der Stirn steht, und erst wenn mir so kalt ist, dass ich die Decke wieder um mich wickeln mag, kann ich weiterschlafen.
Aufgestanden um halb sieben, das ist in Ordnung.

Ich bin gespannt, ob und wie ich diesmal hier in einen Arbeitsrhythmus finde. Die beiden Hauptkundinnen sind diese Woche im Urlaub, haben mir aber Arbeit dagelassen, so dass ich jetzt nicht zu sehr ins Faulenzen kommen darf, nur weil die Abgabetermine erst in einer Woche sind.

Heute aber war erstmal großer Planungstag: Monatsrückblick Februar, Wünsche für den März (Monatsmotto: „We will MARCH through the month“), Monats-, Wochen-, Tagesplanung.

Mitags hatte sich ein handwerker angesagt, der gerade in der Nachbarschaft zu tun hat, um bei uns einen Schaden zu begutachten. Er kommt zwei Stunden später als angekündigt, aber wir hatten schon mitbekommen, dass es auf der Baustelle Probleme und Verzögerungen gegeben hatte, deshalb warteten wir geduldig.
Er beschaute sich dann alles gründlich und geduldig, sagte hier und dort etwas dazu und man merkt schon seine Linie: kein Gestückel und Gebastel, keine Provisorien, sondern lieber alles von Grund auf fachgerecht, ordentlich und neu. Das kommt uns natürlich entgegen, wird sich aber auch im Preis niederschlagen. Morgen will er uns eine Zahl nennen.

Dann im Nieselregen mit H. zur Poststelle, die täglich eine Stunde geöffnet hat, und zum Bäcker.

Wir sind dann beide etwas aufgedreht, und es ist eigentlich auch schon zu spät, um noch sinnvoll zu arbeiten, also vertreibe ich mir die Zeit mit Daddeln, Internetlesen und Gartentagebuch-Screiben.

Ich muss nun wohl wirklich eine Komplettpause von Twitter machen, das ist ja momentan nicht auszuhalten.

Woran ich mich erinnern will:
Wie wohltuend immer wieder: Ordnung schaffen, Klarheit erlangen, das Ruder übernehmen.

What I did today that could matter a year from now:
Handwerkerbesuch und Hausreparaturen planen.

Was wichtig war:
Ordnen.
Planen.
Sprechen.
Ausruhen.
Rausgehen.

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