Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Glücklich

30. April 2020. Donnerstag. Aufgestanden kurz vor sechs nach akzeptablem Nachtschlaf.

Gestern fühlte sich wie Donnerstag an, heute folglich wie Freitag. Passt ja auch, denn morgen ist Feiertag, also irgendwie Sonntag. Egal. Heute ist irgendein Tag, und morgen wird wieder einer kommen und danach auch, es verliert alles seine Bedeutung. Für mich war das auch vor Corona schon so, die Wochenstrukturierung wurde eher durch andere Menschen vorgegeben, die mich kollektiv an zwei Tagen in der Woche nicht angerufen oder -gemailt haben, an diesen Tagen sind wir dann gerne ins Grüne gefahren, haben P. besucht oder „in Ruhe „gearbeitet, aber das erodiert gerade, anscheinend kommen die anderen Menschen nach und nach ebenfalls in meinem Universum an.
Ich muss sagen, ich fühlte mich nie in meinem Leben authentischer und aufgehobener und richtiger am Platz als in „der aktuellen Situation“.

Und nun ist der April auch schon wieder rum, wie schnell das ging!

Heute zuerst ein wenig Buchhaltung und Fnanzplanung, dann ein Telefonat mit der Lieblingskundin, dabei viel Privates. Beim mittelgroßen Projekt mit Teil 2 (von 3) weitergemacht, nachdem Teil 1 nun auf die Freigabe wartet. Ein paar Kleinigkeiten kommen noch per Mail rein, die lassen sich aber gleich bearbeiten bzw. beantworten.

Nachmittags eine kurze aber kräftige Runde Yoga, dann Mittagsimbiss, spielen, lesen im Sessel.

Abends noch Teil 2 des mittelgroßen Projekts weitestgehend fertiggestellt, jetzt fehlen nur noch Kleinigkeiten.

Im Fernsehen Star Trek (Die Zukunft hat begonnen) von 2009. Teilweise etwas überladen und zu bombastische Musik, aber die Darsteller sind gut gewählt, die altvertrauten Charaktere glaubwürdig angepasst.

Zum Abendbrot eine Eiweißbombe: Blattsalat mit eingelegtem Tintenfisch, Ei, Champignons, dazu geröstetes Brot, eingerieben mit Knoblauch, und Butter.

Woran ich mich erinnern will:
Das anhaltende Gefühl, wenn sich alles lichtet und (wieder) Ordnung einkehrt.

What I did today that could matter a year from now:
Zu Hause bleiben.
Projekte vorantreiben.
Rechnen.

Was wichtig war:
Zu Hause bleiben.
Keine erzwungenen Aktivitäten außer Haus: Kein Einkauf, keine Unternehmungen, keine Besuche, keine Treffen. Freiheit. Selbstbestimmtheit. Glück.
Weiter mental aufräumen.
Beruhigen.
Erholen.
Yoga.

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.