Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Es geht eben nicht alles

18. Juni 2020. Donnerstag. Endspurt, denn übermorgen fahren wir. Nun wird es doch ein klein wenig stressig mit allem, was ich noch tun will, um in drei Wochen nicht in eine absolute Räuberhöhle zurückzukehren.

Das neue Projekt hat mich beim Wachwerden kurz vor fünf sofort so beschäftigt, dass ich gleich wach geblieben und dann auch bald aufgestanden bin.
Sonnenaufgang hinter Wölkchen. Feuchte Luft. Um sechs Uhr schon 19 Grad. Spatzen, Amseln, Tauben, Krähen. Die Hummel stattet dem Rittersporn im Kasten ihren Morgenbesuch ab.

Morgens Inhalte erfassen in meiner neuen Knowledgebase, dann Updates und Basis-SEO-Kontrolle (Search Console) für eien ganze Reihe Websites der Berliner Kundin. Eine Rechnung schreiben.

Mittags zum Discounter, es gibt akkubetriebene LED-Outdoorlampen, da will ich eine für den Garten, wenn wir abends ganz hinten in der Ecke sitzen und noch Licht brauchen.

Danach zu müde und schlapp für mein gigantisches Putzprogramm. Ausruhen bringt nichts. Wieder diese blöde Situation: Der Körper ist müde, aber nicht müde genug, um einfach ins Koma zu fallen, der Kopf ist zu müde zum Arbeiten und zu aufgekratzt zum Schlafen. Im Liegen bin ich hellwach; sobald ich aufstehe, bleiern müde. Im Stehen schlafen geht aber leider nicht.
Also spielen, lesen, Podcast hören (ZEIT Verbrechen).

Ich habe Hunger auf milchiges Süßes, aber nichts da, also mache ich mir Porridge und ordentlich Milch und Zucker drauf. Nachher ist mir schlecht, das war wohl noh nicht ausgequollen gewesen.

Spätes Telefonat mit der Lieblingskundin. Eine Anfrage über das Genealogie-Portal beantwortet.
Betten beziehen, Staub saugen, Wäsche waschen, Geschirr spülen.
Noch eine Kleinigkeit für die Lieblingskundin erledigt.
Duschen, Internet lesen.
Noch ein paar Infos in die Knowledgebase eingetragen. Die Struktur steht, ich glaube, damit kann ich arbeiten.

Abends kocht H.; es gibt Bouletten (Frikadellen) aus Rinderhack, dazu Bratkartoffeln und Salat.
Im Fernsehen „Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart“ (schon damals war die Rettung der Wale Welt ein großes Thema) und gleich danach „Star Trek V: Am Rande des Universums„, aber davon schaffe ich nur noch den Anfang.

Woran ich mich erinnern will:
Die Freude am Neuen. An Neubeginn, dem sprichwörtlichen weißen Blatt Papier, dem leeren Notizbuch, beim neuen Projekt. Allem Anfang wohnt ein Zauber inne.

What I did today that could matter a year from now:
?

Was wichtig war:
Rausgehen.
Aufhören.
Geplantes durchführen.
Geplantes lassen.

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