Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Geburtstagsbesuch mit Baumarkt

25. Juli 2020. Samstag. Wach um kurz vor sechs, aber der Tag wird anstrengend, also mit Mühe nochmal eingeschlafen. Komplexer Spielfilm-Traum, dessen Handlung mir aber sofort wieder entfällt. Immerhin war es nicht langweilig. Aufgestanden dann kurz nach halb acht.

Heutiger Ohrwurm: America (Link zu YouTube).

Kleinkram erledigt, dann am mittleren Vormittag zu P. aufgebrochen, um den Geburtstag nachzufeiern. Mit Vergnügen den Blumenhändler beobachtet, der sich gewunden hat, uns einen rosafarbenen Strauß für einen Mann zu verkaufen. Ums Verrecken wollte er dort Orange oder Gelb unterbringen, oder „wenigstens weiß“. Dabei mag P. es bunt, und rosa ist durchaus ok, wenn es die richtigen Blumen sind, nämlich welche, die er nicht selber im Garten hat. Es wurden also Lilien und Astilben und Löwenmäulchen (weiß!), garniert mit Beeren, Mohnkapseln und Gräsern.

Ankunft pünktlich zum Mittagessen (Nudeln mit Pilzsoße), dann fuhren H. und ich mit P.s Auto ins Umland zu einem Baumarkt, um das Geburtstagsgeschenk zu besorgen: weiße Kieselsteine, mit denen er Baumscheiben auslegen will.
Ich besorge mir bei der Gelegenheit gleich ein wenig Gartenwerkzeug (Grubber, Schippe), weil ich mich künftig öfter um das Grab der Großeltern kümmern will.

Als wir zurückkommen, ist der Rest der Bande schon da; die Kinder sind nicht mitgekommen, die waren ein paar Tage bei den Großeltern und hatten vormittags mit den Eltern eine Bootstour unternommen und waren nun irgendwas zwischen völlig überdreht und platt.

Es war mal wieder nett, das Gespräch mäanderte zwischen den verschiedensten Themen, einen Großteil nahm der Urlaubsbericht von T. ein, der mit der Familie vor kurzem etwa 50 Kilometer von „unserem“ Dorf Urlaub gemacht hatte.

Zum Abendbrot waren wir dann wieder alleine (Mini-Haxen, dazu Bratkartoffeln, Mischgemüse und Salat) und saßen bis etwa halb zehn, bevor wir uns auf den Heimweg machten.

Beobachtung: Je später der Abend, desto weniger Maske in der U-Bahn. Wobei praktisch alle eine haben, aber sie baumelt entweder unterm Kinn oder in der Hand. Oder wird runtergerissen, kaum dass man aus dem Zug aussteigt.

Woran ich mich erinnern will:
Der abendliche Spaziergang durch die Kolonie und den unbeleuchteten Fußweg zum Bus.

What I did today that could matter a year from now:
Menschen treffen.
Abstand halten.
Eine Verabredung treffen.

Was wichtig war:
Den Mund halten.
Fragen.
Ruhig bleiben.

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