Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Durchhalten, obwohl es wärmer wird

6. August 2020. Donnerstag. Aufgestanden um 6:00 Uhr, dabei war es gestern gar nicht so spät. Ich schlafe weniger. Sommer oder präsenile Bettflucht? Am ehesten Zeichen meiner überbordenden Energie momentan. Woran liegt das bloß? Und wie kann man das aufrechterhalten?

Draußen sonnig, 30 Grad. Noch ist Juli-Licht, eher Hoch- statt Spätsommer. Es wird nächste Woche kippen.

Trotz geringer Motivation ein paar Dinge weggeschafft: Anderthalb Stunden am Projekt der Lieblingskundin gearbeitet (nur um abends zu erfahren, dass es nochmal grundlegende Änderungen geben wird und das Ganze sich um mindestens eine Woche verzögert). Einen Erstkontakt beantwortet und einen Telefontermin vorgeschlagen, bei dem man sich kennenlernen und das Problem erläutern kann. Einen WhatsApp-Button auf einer Homepage eingebaut. Erst wollte der Kunde noch einen QR-Code, aber welchen Sinn soll das auf der eigenen Homepage machen? „Das haben doch alle“ stimmt weder noch ist es ein Argument.

Nachmittags kleine Shoppingtour; ein Geschenk für M. muss besorgt werden, Geld abgehoben, Lebensmittel und Wein gekauft. Die brüllende Hitze ertrage ich ganz gut, kollabiere allerdings zu Hause nach dem Verzehr eines Riesenstücks Wassermelone mit meinem Buch im Bett und schlafe zwei Stunden bis H. nach Hause kommt. Auch recht.

Nach dem Anruf der Lielingskundin, dass sich alles ändert, bereite ich den Nudelsalat fürs Abendessen vor und sitze dann noch ein wenig an meinem neuesten Projekt und plane eine Wanderroute.

Heute nichts im Fernsehen, die ersehnte Komödie „Book Club – Das Beste kommt noch“ von 2018, immerhin mit Diane Keaton, Jane Fonda, Candice Bergen und Mary Steenburgen, ist enttäuschen brav und vorhersehbar und leider kein bisschen komisch. Abbruch nach einer halben Stunde.
Der mediterrane Nudelsalat (mit Tomaten, Zucchini, Feta und Oliven) hingegen sehr lecker, wir verputzen die ganze Schüssel (250g Trockennudeln).

Woran ich mich erinnern will:
Wärme auf der Haut, Sonne im Gesicht, ohne dass das Hirn wegschmilzt: Langsam machen.

What I did today that could matter a year from now:
Rausgehen, ins Kaufhaus.
Den Plan verfolgen, zumindest theoretisch.

Was wichtig war:
Weitermachen.
Rausgehen.
Dinge besorgen.
Dranbleiben.
Ausruhen.

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