Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Gegensteuern

21. August 2020. Freitag. Wecker um 5:00. Die Idee war, früh aufzustehen und bis mittags mit der Arbeit fertig zu sein, denn es sind nochmal 36 Grad „oder auch etwas mehr“ angekündigt. Aufstehen klappt dann um halb sechs. Der Himmel ist lila und orange, sehr schön. Morgens ist es noch kühl.

Die Arbeit geht mir gut von der Hand: Eine Mail, um Erwartungen zurechtzurücken, zwei zu einem aktuellen Thema (Privacy Shield), dann am großen Projekt der Lieblingskundin weitergemacht. Zwischendrin einen Anruf zum runden Geburtstag bei A. und ein Webhosting-Paket für eine Kundin gebucht. Für einen anderen Kunden eine Antwort auf eine sehr positive Google-Rezension verfasst, und dann war es auch schon halb eins, und ich macht offiziell Feierabend. Ich hätte noch etwas länger gekonnt, aber das Hirn begann schon zu tropfen, das hätte dann nur wieder darin geendet, dass ich um drei völlig durchgedreht und fertig gewesen wäre.

So also einen Imbiss genommen, Fotos sortiert, etwas gelesen, vielleicht auch ein paar Minuten geschlafen, noch etwas mehr gelesen, sowoh Buch als auch Internet. Der seit ein paar Tagen über mir schwebenden Drohung einer sich langsam manifestierenden depressiven Verstimmung mit Hausarbeit entgegengewirkt und sehr widerwillig (aber wirjungsvoll) Geschirr gespült und die Küche aufgeräumt. Couscous fürs Taboulé angesetzt, geduscht und einen ganzen Batzen gespeicherte Artikel, Lesezeichen und Linksammlungen zu einem Recherchethema gelöscht, dem ich mich nun nicht weiter widmen möchte, weil es zuviel Zeit und Energie bindet, ohne mir wirklich etwas zu bringen. Wenn ein Interesse zur Pflichtübung verkommt, ist es Zeit zu gehen.
Sehr befreiend und stimmungsaufhellend.

Mit P. telefoniert (wir müssen am Wochenende nicht hinfahren, um Pflaumen zu pflücken), mit H. geplaudert und ein paar Fotografie-Infos recherchiert.

Zum Abendbrot Taboulé, aufgepeppt durch Schnittlauch (musste weg) und ein paar Oliven als Beilage. Im Fernsehen Der Tod und das Mädchen – Van Leeuwens dritter Fall mit einer ziemlich beeindruckenden Katharina Lorenz.

Woran ich mich erinnern will:
Energie ist eine Sache, man muss auch steuern.

What I did today that could matter a year from now:
Man kommuniziert so vor sich hin – Wer weiß schon, was daraus wird?

Was wichtig war:
Aufmerksamkeit.
Kommunikation.
Grenzen ziehen.
Steuern.
Kontrolle.
Ausruhen.
Gegensteuern.

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