Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Reisebuchung, Aufräumen, Erschöpfung

2. September 2020. Mittwoch. Besser geschlafen, anscheinend räumt der Kopf sich auf und merkt, dass es aktuell keinen Grund für Panik gibt. Kurz nach sechs aufgestanden.

Den für heute geplanten Fotoausflug habe ich gestern schon gecancelt. „Pay yourself first“ ist zwar ein tolles Prinzip, aber nicht für Menschen mit extrem begrenzten Energiereserven, die kein regelmäßiges Gehalt bekommen: Wenn ich keine bezahlte Arbeit erledige, habe ich keine Wohnung und kein Essen, da nützt es mir wenig, wenn ich stattdessen meine Zeit und Energie lieber in die Erreichung meiner persönlichen Ziele gesteckt habe.

Mit der bezahlten Arbeit wird es trotzdem nicht viel heute. Morgens Telefonat mit M., längere Diskussion über Gesundheitszustand (Hüfte) und ob sie nun mitkommt nach K. oder nicht. Sie ist nach wie vor unentschieden. Dann noch längere Diskussion mit H. ob wir nun lieber früher und 1. Klasse fahren oder später und dafür zwei Wochenenden drin haben, ob wir ein Auto mieten sollen oder nicht und wenn ja für wie lange. Zermürbend.
Am Ende buche ich Tickets für Hin- und Rückfahrt, und das fühlt sich schon kaum noch gut an, so erschöpft bin ich.

Etwas Arbeit am Mini-Projekt der Lieblingskundin. Das hätte eigentlich in zwei Stunden erledigt sein sollen, und nun zieht sich das doch wieder. Fehleinschätzung meinerseits? Oder bin ich momentan einfach nicht effizient? Beides, vermutlich.

Nachmittags dann zumindest theoretisch etwas mit Fotografie befasst.
Da derRechner immer langsamer und angestrengter arbeitete, noch ein Stündchen aufgeräumt, Browsertabs geschlossen, Daten gelöscht usw. Tat uns beiden gut.

Abends Anfrage einer Neukundin mit dem gewohnten Reflex: Bitte nicht jetzt das auch noch!

Zum Abendbrot nochmal Spaghett Bolognese und ein intensives Gespräch über den K., mit dem ich am Samstag wieder aneinandergerasselt bin.

Woran ich mich erinnern will:
Der Geruch von Regen.

What I did today that could matter a year from now:
Über Befriedung nachdenken.
Reise buchen.

Was wichtig war:
Aufräumen.
Bewusst machen.
Nachdenken.
Reden.

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