Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Rote Laterne

11. November 2020. Mittwoch. Wach um fünf, diesmal ohne Panik, dann lange wachgelegen und schließlich doch nochmal ein halbes Stündchen eingenickt. Aufgestanden um zwanzig nach sechs.

Die Auftraggeber des GroßenGrausigenProjekts kommen mit einer neuen Idee, und ich stelle fest, ich habe da tatsächlich eine Abkürzung genommen, die nicht ganz ok ist. Nihcts Schlimmes, aber es kann eben auch nicht so bleiben. „Leider“ ist zur Behebung ihre Mitarbeit erforderlich, das hält mir weiteren Ärger erstmal vom Hals.

Auf einer Website eines Kunden der Lieblingskundin wird ein Newsletter eingerichtet. Der erste Testdurchlauf heute verläuft zufriedenstellend, alles klappt, jetzt ist nur noch etwas Fleißarbeit nötig, um Systemmeldungen vom „Du“ zum „Sie“ umzuschreiben und ein paar Hilfsseiten (Abo verwalten, abmelden…) zu gestalten.

Weilich mich sonst immer ärgere, dass ich neben Arbeit, Garten, Rausgehen keine Zeit habe, das Haussauber zu halten, starte ich mein neues Programm: Nach morgendlicher Arbeit und spätem Frühstück wird erstmal Geschirr gespült, dann ein Möbel im Wohnzimmer abgestaubt und dann etwas in irgendeinem anderen Raum geputzt oder aufgeräumt.
Heute sind der Sekretär dran und es wird Wäsche gewaschen.

Anderthalb Stunden Mittagspause: lesen, etwas schlafen.

Nachmittags Überprüfung von zwei mir neuen Websites auf Macken und Updatebedarf. Zusammenfassung an die Interessentin geschickt.

Etwas Kleinkram, kurz mit H. auf der Terrasse gesessen, dann ist der Tag schon wieder rum. Ich freue mich sehr auf meinen offiziellen Urlaub!

Zum Abendbrot gibt’s den Rest Auflauf, aufgepeppt mit etwas Rührei, im Fernsehen Unbreakable, den ich aber nicht fertig schaffe, denn mir fallen die Augen zu.

Woran ich mich erinnern will:
Die Nachbarn hängen und stellen überall in Fenstern und Vorgärten Lampions, kleine Laternen und Windlichter auf – St. Martin. Ich stelle ein rotes Windlicht ins Fenster. Wenn man jetzt unsere kleine Straße entlanggeht, sieht man: St. Martin, St. Martin, St. Martin, Puff, St. Martin…

What I did today that could matter a year from now:
Möglichkeiten schaffen.

Was wichtig war:
Durchbeißen.
Ausruhen.
Haushaltskram.

Begegnungsnotizen:
H. (Haushaltsmitglied)

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