Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Arbeitswut und ein Geschenk

7. Dezember 2020. Montag. Aufgewacht um halb sieben, innerlich also eindeutig ein Arbeitstag.

Die Arbeitsplanung für die nächsten beiden Wochen ist auch recht anspruchsvoll, ich will nochmal ranklotzen und dann bis Heilige Drei Könige frei machen. Mal sehen, wie das diesmal klappt, die Akzeptanz durch Kunden ist über die Feiertage vermutlich etwas größer.

Die Lieblingskundin hat mir ein Geschenk geschickt – vordergründig ein Dankeschön, einfach so, mit den besten Wünschen für eine schöne und entspannte Adventszeit. Dahinter steckt vermutlich ein Mü schlechtes Gewissen, weil sie mich in meinem „Urlaub“ doch recht umfangreich in Anspruch genommen hat.
Ich freue mich jedenfalls sehr über die Großpackung edler Pralinen vom Hoflieferanten und sage Danke!

Der Arbeitstag ist voll, aber ich komme bei ein paar Sachen weiter. Zwei Telefonate mit Kunden, eine Bestandsaufnahme einer Website mit Erläuterungen, eine lange Mail mit Fragen zu Änderungswünschen, ein etwas sperriges Update, Textänderungen, ein Telefonat mit M., die nun nicht zur ersten Gruppe der Impfberechtigten gehört wie erwartet, sondern sogar erst zu Gruppe drei, das kratzt natürlich am Ego, auch wenn sie noch gar nicht ganz sicher war, sich überhaupt impfen zu lassen.

Außerdem noch Fotos bearbeiten, Geschirr spülen, aufräumen und nachmittags gemeinsam mit H. den Einkauf beim größeren Supermarkt um die Ecke erledigen. H. war den ganzen Tag hier, die Schmerzen wandern nun kreuz und quer über den Rücken, es ist also wohl keine Nervenentzündung, sondern tatsächlich An- und Verspannung, er hat auch ein großes Schlafbedürfnis, vielleicht ist es gleichzeitig noch irgendein Infekt.

Mein Energielevel ist hoch, laut Putz- und Aufräumplanung für Weihnachten muss ich jetzt jeden Tag vier bis fünf Dinge von der Liste erledigen, und das ist dann nur das Nötigste. Muss schauen, wie ich das mache.

Zum Abendbrot macht H. Bratkartoffeln und Zwiebelgemüse zur frisch gekauften Sülze, im Fernsehen Barnaby.

Woran ich mich erinnern will:
Eat the frog.

What I did today that could matter a year from now:
Mich in die Menschenmassen stürzen. Auf der Straße geht man gedrängt und dicht aneinenader vorbei, spricht, lacht, eine Maske trägt hier keiner. Ist doch draußen. Ich fühle mich mit meiner maske auf der STraße (noch) wie ein Alien. Dafür habe ich eine warme Nase.

Was wichtig war:
Abarbeiten.
Reden.
Zuhören.
Mut machen.
Rausgehen.

Begegnungsnotizen:
H (Haushaltsmitglied).
Passanten auf der Straße (kurze, aber enge Begegnungen, ich mit, die anderen ohne Maske).
Im Supermarkt alle mit Maske und Abstand.

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