Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Weitere Verbesserung der Situation

5. Januar 2021. Dienstag. Wach kurz vor sechs, aber ich mag noch nicht, also tagträumen und wohl nochmal einschlafen. Aufgestanden kurz vor sieben.

H. hatte eine schlechte Nacht: Er konnte nicht schlafen, weil er nun dreieinhalb Tage im Bett gelegen hatte. Genug geschlafen.
Für größere Aktivitäten fühlt er sich noch nicht fit, dennoch hat er heute schon wieder am Computer gesessen und mit Kunden konferiert. Auch einen kleinen Spaziergang haben wir gemacht, und abends ist er nochmal los, um sich das erste Bier seit Silvester zu holen. Er ist schlapp, und das nervt ihn. Ich bin gespannt, wie er das alles wegsteckt: Entweder liegt er morgen flach, oder er wird von Tag zu Tag fitter.

Bei mir heute große Erleichterung, als eine Kundin, die ich auf Top-Priorität gesetzt hatte, signalisiert, es würde auch Februar reichen, dass ihre Seite fertig wird. So lange will ich zwar nicht warten, aber es nimmt enorm viel Druck raus, und vielleicht bekomme ich doch noch etwas Entspannung.

Stattdessen mittags eine Mail von M.: Sie hatte die ganze Nacht Durchfall, ist total dehydriert und schlapp und hat auch nicht mehr allzu viel zu essen zu Hause. Die nächste Baustelle wartet also womöglich schon.

Nun warten wir heute mal ab, eventuell muss ich da morgen dann hinfahren.

Heute noch einen Brief in anderer Geldangelegenheit an eine andere Adresse geschrieben und nachmittags bei dem Mini-Spaziergang mit H. eingesteckt. Auch das eine Erleichterung, weil es endlich erledigt ist.

Buchhaltung. Telefonat mit der Lieblingskundin, die heute wieder begonnen hat, neben der Arbeit ihre Kinder zu beschulen. Eine Kleinigkeit für eine andere Kundin erledigen. Mittagsschläfchen. Eine gute Stunde an einer neuen Website arbeiten.

So unproduktiv sind meine Tage gar nicht, aber es kommt mir alles so zäh vor. Viel Kleinkram, wo man wenig Bewegung sieht und wenig Geld bei rumkommt. Aber im Moment ist es mir schon recht, Hauptsache keinen Zeitdruck.
Knochenmüde.
Abends noch eine Stunde Ahnenforschung.

Zum Abendbrot den Rest Huhn von gestern; auf ARTE die Dokureihe „Geschehen neu gesehen – Wahre Geschichte“. Nichts weltbewegend Neues, aber im Detail ganz interessant, die französische Sichtweise auf Dinge zu sehen.

Woran ich mich erinnern will:
Die Erleichterung, als ein weiterer gefürchteter Termin sich in Luft auflöst.

What I did today that could matter a year from now:
?

Was wichtig war:
Rausgehen.
Schlafen.
Entspannen.
Ausruhen.

Begegnungsnotizen:
H (Haushaltsmitglied); dieser mit dem Verkäufer im Spätkauf.

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.