Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Pilzmangel

21. Oktober. Sonntag. Reisetagebuch, Tag 16. Morgens sehr dicker Nebel. Das erhöht ja die Chancen auf Pilze, also mache ich mich mittags auf und finde im nassen Gras tatsächlich ein paar kleine Zitzenwarzige Riesenschirmlinge. Im Wald hingegen steht kein einziger Pilz, nicht mal die sonst üblichen kleinen Massenpilze an Baumstümpfen. Einfach. Nichts. Stattdessen am Waldrand im Gras drei schöne große Fliegenpilze. Dieses Pilzjahr kann man also getrost streichen.
Nach der Rückkehr meines zweistündigen „Spaziergangs“ bin ich sehr müde und erschöpft und lege mich hin, wohl wissend, dass ich mein für den Nachmittag vorgesehenes Arbeitsprogramm dann knicken kann. Immerhin schaffe ich es am frühen Abend noch, meinen Browser ein bisschen aufzuräumen und Bilder der letzten Tage durchzusehen und zu bearbeiten.

Woran ich mich erinnern will:
Einen guten Stock suchen, den ich auf solche Wanderungen mitnehmen kann. Ich merke zusehends, dass ich Angst vor Menschen und (ungehorsmen) Hunden habe, wenn ich alleine im Wald unterwegs bin.

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