Anna denkt nach, Anna schreibt, Miniaturen

Eat the frogs

24. Juli. Mittwoch. Wie gestern leichte Anklänge von Kopfschmerzen, eine Mischung aus Stress, Verspannung und zu heiß. Beginnendes Borgauge. Beste Voraussetzungen für einen anstrengenden Arbeitstag.

Es geht dann, ich fange sehr früh mit der Projektarbeit an, erst ein bisschen was Langweiliges, dann ein paar kleine schöne Sachen, zwischendurch präsentiere ich H. meine Idee, wie die Freundin das aktuelle Wohnungsproblem angehen könnten, und während er die Idee dem Freund vorstellt, nehme ich meine zwei Päckchen mit Haushaltskram (u.a. Wartungszeug für die Kaffeemaschine) an. Immerhin schaffen es zwei Paketlieferdienste, innerhalb einer halben Stunde hier aufzuschlagen, und einen dritten sehe ich auf der Starße halten – zwischen 11:30 und 12:00 Uhr ist es also hier günstig, zu Hause zu sein, wenn man auf Post wartet.

Um 12:00 Uhr gemeinsames Frühstück, und dann schaffe ich es tatsächlich, anderthalb Stunden an einem der großen Angstprojekte zu arbeiten.

Danach steht noch etwas Hausarbeit an, u.a. die Vorbereitung der kalten Gurkensuppe fürs Abendbrot, dann ruft die Lieblingskundin an, die wieder aus dem Urlaub zurück ist, und dann nehme ich die Kaffeemaschine wieder in Betrieb, die nun seit Mitte Juni stillstand. Grundreinigung, alles durchspülen, entkalken, neuer Filter – das ganze Programm. Leider stimmt mit dem Filter was nicht, er lässt sich nicht richtig montieren (oder ich war heute zu blöd), und es dauert eine Weile bis ich herausbekomme, warum die Maschine zwar mahlt und „brüht“, aber trotzdem kein Kaffee herauskommt: weil sie kein Wasser zieht. Also Filter raus, ich brauche jetzt Erfolgserlebnisse und nicht noch mehr Probleme, und schließlich habe ich um halb acht Uhr abends einen dampfenden Kaffee in der Hand.

Woran ich mich erinnern will:
Ein paar Tage am Stück zu merken, dass etwas, was ich immer nachmittags getan habe, mir nun plötzlich schwer fällt, und es dann auf den Vormittag zu verschieben, und dann geht es – immer offen bleiben, Dinge anders und neu zu betrachten. Das haben wir schon immer so gemacht, ist nicht unbedingt der beste Weg.

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